Mikrolithen des Mesolithikums – Typologie

Die hier vorgestellte Typologie folgt im Wesentlichen der von Dr Martin Heinen.1 Mehr zum Thema unter → Mikrolithen und → Mesolithikum.

Einfache Spitzen | Lan­zett­spit­zen, poin­tes à dos rectiligne | Lang­schmale, beid­kan­tig retu­schierte Spit­zen, nadel­för­mige Spitzen | Rücken­mes­ser­chen, lamel­les á dos | Drei­eck­spit­zen, pointe tri­an­gu­laire | Drei­ecke, tri­an­g­les | Seg­mente, seg­ments de cercle | Tra­peze aus unregelmäßiger Klinge | Tra­peze aus regel­mä­ßi­ger Klinge, Vier­ecke | Pfeil­spit­zen und –schneiden | Flä­chen­re­tu­schierte Mikrolithen | Typentafel Mikrolithen

Einfache Spitzen

Einfache Spitzen besitzen nur eine modifizierte Kante. Die Retusche ist steil, abrupt, nach dorsal ausgeführt, der Kantenverlauf kann gerade, konvex oder konkav sein. Die Formen variieren von kurz breit bis länglich schlank. Die Länge liegt meist zwischen 15 und 30 mm, in Dänemark bis 40 mm und mehr.

Einfache Spitzen kommen in ganz Europa vom Beginn des Mesolithikums bis zum Ende in wechselnder Häufigkeit vor. In Nord-, Mittel- und im nördlichen Westeuropa sind sie im Präboreal besonders häufig. Danach nimmt ihr Anteil ab, im Spätmesolithikum sind sie selten. Die Anwendung der → Kerbtechnik ist im norddeutschen und südskandinavischen Frühmesolithikum besonders häufig belegt.

Die Verwendung als Pfeilspitze wird durch ein, in den Beckenknochen eines Auerochsen eingeschossenes, Exemplar aus Villingen-Schwenningen, nahegelegt. Der Pfeilfund von Lilla Loshult, Schweden, zeigt die Verwendung als seitliche Pfeilbewehrung, → PDF mit Abbildung.

Einfache Spitzen mit spitz-schräger Endretusche/partiell spitz-schräg retuschiert/endretuschierte Mikrospitze, pointes à dos abattu partiel

Einfache Spitze mit schräger Endretusche

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Einfache Spitzen mit spitz-schräger, vollständiger Kantenretusche/ kantenretuschierte Mikrospitze, pointes à dos abattu total

Einfache Spitzen mit spitz-schräger vollständiger Kantenretusche

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Endretuschierte Mikro-Spitzen mit konvexer Basisretusche

Bei diesem Typ handelt es sich um eine nur in Bayern, Baden-Würtemberg  und dem südlichen Teil von Rheinland-Pfalz und Hessen häufiger vorkommende Form. Die Basis ist meist dorsal, selten ventral oder dorsoventral retuschiert. Die Größe liegt meist zwischen 15 und 30 mm. Sie wurden im Präboreal verwendet, besonders in der ersten Hälfte.

Lanzettspitzen, pointes à dos rectiligne

Lanzettspitzen ähneln schmalen einfachen Spitzen mit vollständiger Kantenretusche, sind aber meist sehr schmal und lang. Das Längen/Breitenverhältnis liegt bei 4:1 oder mehr.2 Die Basis weist nicht selten eine schräg oder rundlich zur Schneidenkante reichende Retusche auf. Die Schneidenspitze ist gelegentlich auch partiell bearbeitet.

Sie kommen in Dänemark häufig vor und erreichen dabei Größen von 25 mm bis 40/50 mm. Im Norden der Niederlande, Deutschlands und Polens sind sie noch gut belegt, nach Süden nimmt ihre Verbreitung deutlich ab. In Dänemark kommen Lanzettspitzen vom Präboreal bis zum frühen Atlantikum vor, Maglemose Kultur, am häufigsten sind sie von der zweiten Hälfte des Boreals bis zum älteren Atlantikum. Für Norddeutschland gilt dies auch.

LanzettspitzenAusführlicher… | Fundbeschreibungen

Langschmale, beidkantig retuschierte Spitzen, auch nadelförmige Spitzen

Es handelt sich um meist symmetrisch retuschierte Spitzen, die nicht selten als Doppelspitze ausgeführt sind. Eine Lateralkante ist vollständig steil retuschiert, gelegentlich ist die zweite ebenfalls vollständig abrupt oder auch nur partiell retuschiert. Partiell retuschierte Kanten sind häufiger nur semi-abrupt retuschiert. Die Größe liegt zwischen 10 und 30 mm. Häufig werden sie mit Bohreren vom Typ Méche de foret verwechselt.

Diese Spitzen haben ihr Hauptverbreitungsgebiet im Sauveterrien Südfrankreichs und Norditaliens, sie treten in der Mitte des Präboreals auf und laufen bis zum Ende des Spätmesolithikums. In anderen Teilen Mittel- und Westeuropas sind sie selten und treten nur im Boreal und frühen Atlantikum auf.

Rückenmesserchen, lamelles á dos

Mesolithische Rückenmesser können sehr vielgestaltig sein. Im wesentlichen handelt es sich um rückengestumpfte Lamellen. Die Enden können rechtwinklig oder schräg retuschiert sein oder nur gebrochen, ohne weitere Bearbeitung. Es kommen auch Rückenmesser vor, deren Schneide partiell retuschiert ist, auch beidkantig vollständig parallel retuschierte Exemplare kommen vor. Mesolithische Rückenmesser sind selten länger als 30 mm.

Ihre Verbreitung ist zeitlich und regional zu verschieden und für die Typologie meist auch zu unbedeutend, um hier ausführlich behandelt zu werden. Lediglich bei der jung- bis spätmesolithischen Rhein-Maas-Schelde-Kultur treten sie häufig auf und dominieren sogar in einigen Inventaren. Die Verwendung als Schneiden an Geweih- oder Knochenspitzen ist für das Mesolithikum nicht belegt, aber wahrscheinlich, auch die Verwendung als Messerschneiden liegt nahe.

Rückenmesserchen

Dreieckspitzen, pointe triangulaire

Dreieckspitzen haben eine symmetrische, dreieckige Grundform. Eine Längskante ist immer steil retuschiert. Die zweite Längskante kann, je nach Zeit und Region, ebenfalls retuschiert sein, partiell oder ganz. Es handelt sich dann meist um eine schärfende Retusche. Die Basis dieser Spitzen ist dorsal, ventral oder dorsoventral retuschiert. Der Kantenverlauf der Basis kann konvex, gerade oder konkav sein und abrupt, semi-abrupt oder flächig retuschiert sein. Die Größe liegt meist zwischen 15 und 25 mm, Dreieckspitzen der Rhein-Maas-Schelde-Kultur (RMS) überschreiten gelegentlich 30 mm.

Dreieckspitzen sind charakteristisch für den frühmesolithischen Beuron-Coincy-Kreis. In Norddeutschland spielen sie eine geringere Rolle als in den südlich gelegenen Gebieten. Ähnliches gilt für die Niederlande. Dreieckspitzen treten erstmals in der Mitte des Präboreals auf, werden häufiger und erreichen im Boreal ihre größte Verbreitung. Im Atlantikum wurden sie durch die spätmesolithischen Trapeze verdrängt. Allgemein wird eine Funktion als Pfeilspitze angenommen.

Dreieckspitzen

Ausführlicher konvexe Basis | Fundbeschreibungen konvexe Basis | Fundbeschreibung gerade Basis

Dreiecke, triangles

Dreiecke besitzen zwei steil retuschierte Kanten. Die dritte, die Schneidenkante ist in der Regel unretuschiert, gelegentlich kommen  aber partiell oder auch vollständig retuschierte Schneiden vor. Dieser Mikrolithentyp wird in zwei Unterguppen unterteilt, gleich- und ungleichschenklige Dreiecke. Im nordischen Mesolithikum erreichen sie Größen bis 50 mm, in Südfrankreich und Norditalien oft nur 5 mm. Dreiecke sind mit die häufigsten Mikrolithen in ganz Mittel- und Westeuropa. Sie laufen von der ersten Hälfte des Präboreals bis zum Endmesolithikum durch, mit Beginn des Spätmesolithikums werden sie allerdings seltener.

Grundsätzlich lässt sich eine Tendenz in der Formgebung feststellen, zunächst kommen gleichschenklige und nur leicht ungleichschenklige Dreiecke vor. Im Laufe der Zeit kamen immer deutlicher ungleichschenklige Formen hinzu, bis hin zu extrem ungleichschenkligen Dreiecksmikrolithen, wobei alle anderen Dreiecke weiterhin vorkamen. Das bedeutet, Inventare können allenfalls durch das Vorkommen von extremen Formen als jung angesprochen werden, gleichschenklige oder leicht ungleichschenklige Dreiecke sind für sich allein nicht datierbar, da diese Mikrolithen im gesamten Mesolithikum auftreten. Die Entwicklung der extremen Formen ist zeitlich je nach Region unterschiedlich schnell verlaufen. Dreiecke gehören zu den geometrischen Mikrolithen, sie wurden überwiegend in → Kerbtechnik aus Klingen gefertigt.

Gleichschenklige Dreiecke, triangles isocèles

Gleichschenklige Dreiecke werden weiter in breite und schmale Formen unterschieden, nach Gramsch, oder anhand des Winkels in stumpf-, recht- und spitzwinklig unterteilt, nach Taute.

Gleichschenklige Dreiecke

Ungleichschenklige Dreiecke, triangles scalènes

Bei den Ungleichschenkligen Dreiecken wird das Längenverhältnis der retuschierten Schenkel mit der Länge in Beziehung gebracht.

Triangle scalène: Breiter Dreiecksmikrolith, dessen längerer retuschierter Schenkel weniger als doppelt so lang wie der kürzere ist. In Süddeutschland nach Taute „deutlich ungleichschenklig“.

Deutlich ungleichschenklig

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Triangle scalène allongé: Der längere Schenkel ist zwei- bis dreimal so lang wie der kürzere, nach Taute „stark ungleichschenklig“.

Stark ungleichschenklig

Triangle scalène allongé à petite troncature courte: Der längere Schenkel ist mehr als dreimal so lang wie der kurze, nach Taute “extrem ungleichschenklig”.

Extrem ungleichschenklig

Segmente, segments de cercle

Segmente haben eine bogenförmige, meist steil retuschierte Kante. Die Schneide ist oft gerade und unretuschiert. Partiell oder auch, je nach Region, vollständig retuschierte Schneiden können vorkommen.  Neben schmalen, schwach gebogenen Segmenten kommen auch breite, stark gebogene Segmente vor, manche sind relativ unsymmetrisch. Die Größe liegt im Sauveterrien deutlich unter 10 mm, in Nordfrankreich, Luxemburg und Belgien werden 40 mm erreicht. Sie sind in ganz Mittel- und Westeuropa verbreitet, dabei ist die schmale Form häufiger als die breite, nur in Süddeutschland ist das Verhältnis umgekehrt. Segmente sind typisch frühmesolithische Mikrolithen, im Spätmesolithikum treten sie kaum auf.

Sichere Hinweise auf die Verwendung gibt es nicht, ein Befund aus Südschweden scheint die Verwendung als Pfeilspitze zu belegen → geschäftete Mikrolithen. Denkbar ist auch eine seitliche Schäftung als Widerhaken. Segmente gehören zu den geometrischen Mikrolithen, sie wurden überwiegend in → Kerbtechnik aus Klingen gefertigt.

SegmenteAusführlicher… | Fundbeschreibungen

Trapeze

Diese Form von Mikrolithen lässt sich anhand der Klingentechnik in zwei Zeitabschnitte gliedern. Die im Frühmesolithikum übliche Coincy-Technik ergab unregelmäßige Klingen, die Montbani-Technik des frühen Atlantikums lieferte regelmäßige Klingen. Trapeze aus unregelmäßiger Klinge gehören zu den geometrischen Mikrolithen, sie wurden überwiegend in → Kerbtechnik gefertigt.

Trapeze aus unregelmäßiger Klinge

Die Trapezmikrolithen des Frühmesolithikums zeichnen sich zum einen durch die Verwendung unregelmäßiger Klingen aus, zum anderen sind sie meist recht klein. Die Grundform ist ein Viereck. Die Enden der Klingensegmente sind steil retuschiert, die mehr oder weniger parallelen Lateralkanten der Klinge sind meist unretuschiert. Je nach Verlauf der retuschierten Seiten ergibt sich eine symmetrische oder unsymmetrische Form. Trapezmikrolithen aus unregelmäßiger Klinge kommen besonders im süddeutschen Frühmesolithikum vor, auch in Norddeutschland sind sie verhältnismäßig häufig, im restlichen Mittel- und Westeuropa treten sie nur vereinzelt auf.

Symmetrische Trapeze aus unregelmäßiger Klinge

Der Winkel zwischen der kurzen Schneide und den retuschierten Seiten ist etwa gleich groß.

Symmetrische Trapeze aus unregelmäßiger Klinge

Asymmetrische Trapeze aus unregelmäßiger Klinge

Asymmetrische Trapeze besitzen unterschiedliche Winkel und variieren in ihrer Gestalt.

Asymmetrische Trapeze aus unregelmäßiger Klinge

Trapezspitzen aus unregelmäßiger Klinge

Bei Trapezspitzen bildet eine retuschierte Seite mit der längeren Schneide einen spitzen Winkel, die Basis kann stumpf-, recht- oder spitzwinklig sein. Gelegentlich ist die Basis dorsoventral retuschiert. Dies macht die Verwendung als Pfeilspitze wahrscheinlich.

Trapezspitzen aus unregelmäßiger Klinge

Trapeze aus regelmäßiger Klinge, Vierecke

Mit dem Aufkommen der Montbani-Technik im frühen Atlantikum, dem Beginn des Spätmesolithikums, treten Trapeze in der Regel aus regelmäßigen Klingen, Vierecke, auf. Ihre Verbreitung umfasst ganz Mittel- und Westeuropa. Dabei gibt es aber Unterschiede in Bezug auf die Vorkommen der Typen und ihre Häufigkeit, abhängig von der Symmetrie. Wo beide Gruppen vorkommen scheinen die symmetrischen Formen im älteren Spätmesolithikum häufiger vorzukommen, die asymmetrischen häufen sich eher im jüngeren Spätmesolithikum.

Die Verwendung ist bisher nicht belegt, kurzbreite Trapeze könnten als Pfeilschneiden, langschmale als Messerschneiden oder Harpuneneinsätze verwendet worden sein. Bei Trapezspitzen liegt die Verwendung als Pfeilspitze nahe. Trapeze aus regelmäßiger Klinge gehören zu den geometrischen Mikrolithen, sie wurden überwiegend in → Kerbtechnik gefertigt.

Symmetrische Trapeze aus regelmäßiger Klinge

Symmetrische Trapezmikrolithen kommen in ganz Mittel- und Westeuropa vor, sind aber im nördlichen Mitteleuropa, insbesondere Polen besonders häufig.

Symmetrische Trapeze aus regelmäßiger Klinge

Asymmetrische Trapeze aus regelmäßiger Klinge

Asymmetrische Trapeze haben ihren Verbreitungsschwerpunkt mit Frankreich, Belgien, nordwestliche Niederlande bis Dänemark im westeuropäischen Raum.

Asymmetrische Trapeze aus regelmäßiger Klinge

Rhombische Trapeze aus regelmäßiger Klinge

Diese Form ist kein eigener Typ, hat jedoch ein gut fassbares Verbreitungsgebiet. Diese Formen kommen in den südlichen Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Nordfrankreich gehäuft, in Deutschland vom Niederrhein bis zur Mosel etwas weniger oft vor. Ihren Verbreitungsschwerpunkt haben sie dort in der zweiten Hälfte des Spätmesolithikums. In Dänemark, dem anderen Verbreitungsgebiet, sind sie für die Konglemose Kultur typisch. Die Verbreitungszentren unterscheiden sich also nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich.

Rhombische Trapeze aus regelmäßiger Klinge

Trapezspitzen aus regelmäßiger Klinge/Viereckspitzen

Bei den Trapezspitzen ist eine Besonderheit zu beobachten. Die Laterisation ist nicht willkürlich, d. h. der Verlauf der schräg retuschierten Seite, die mit der langen Schneide die Spitze bildet, folgt einem bestimmten Schema. Verläuft die schräge Retusche von links unten nach rechts oben, spricht man von einem Linksflügler, verläuft sie von rechts unten nach links oben folgerichtig von einem Rechtsflügler. Der „Flügel“ ist die Seite mit der kürzeren Schneide.

Durch Europa verlief eine Verbreitungsgrenze, nördlich von ihr wurden vorwiegend Rechtsflügler hergestellt, südlich die Linksflügler. Zunächst folgte diese Grenze in etwa dem Lauf der Seine, dann der Rhone-Rhein- Wasserscheide und endete am Bodensee. Gegen Ende des 7. Jahrtausends cal BC verschob sich der östliche Teil dieser Grenze, der Bereich nördlich der Mosel bis zum Rhein wurde rechtsflüglig.

Trapezspitzen aus regelmäßiger Klinge

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Pfeilspitzen und –schneiden

Im Spät- und Endmesolithikum wurden aus den Trapezen Pfeilspitzen und –schneiden, die denen des Altneolithikums stark ähneln. Diese Formen werden meist nicht mehr zu den Mikrolithen gezählt.

Pfeilschneiden

Flächenretuschierte Mikrolithen

Diese Mikrolithen weichen stark von den vorher beschriebenen Formen ab. Sie treten rgional, nicht großräumig auf. Besondere Bedeutung haben sie bei der RMS-Kultur.

Zeichnungen, wenn nicht anders angegeben, mit freundlicher Genehmigung entnommen aus:

Ger­ken, Klaus 2001: Stu­dien zur jung– und spät­pa­läo­li­thi­schen sowie meso­li­thi­schen Besied­lung im Gebiet zwi­schen Wümme und Oste. Archäo­lo­gi­sche Berichte des Land­krei­ses Roten­burg (Wümme) 9. Olden­burg 2001, 1–366

Einfache Spitzen mit spitz-schräger Endretusche: 1 Fundstelle Vorwerk Nr. 76 Konz. 3 [80]; 2, 3 Fundstelle Brüttendorf Nr. 33 [32]; 4, 5, 6, 7 Fundstelle Wehlendorf Nr. 6 [83]

Einfache Spitzen mit spitz-schräger vollständiger Kantenretusche: 1, 2, 3, 4, 5 Fundstelle Brüttendorf Nr. 32 [31]

Lanzettspitzen: 1 Fundstelle Brüttendorf Nr. 33 [32]; 2,3 Fundstelle Buchholz Nr. 28 [41]; 4 Fundstelle Brüttendorf Nr. 41 [38]

Rückenmesserchen: Jagher, Reto, Fischer, Martin et Philippe Morel 2000: Altwasser-Höhle 1 (Rüte AI): une station de chasse épipaléolithique à 1420 m d’altitude dans I’Alpstein (massif du Säntis): fouilles 1994 et 1995. In: Meso ’97. Actes de la Table ronde <Epipaléilithique et Mésolithique> Lausanne, 21-23 novembre 1997, 221, Fig. 5, Abb. 3, 4, 6,7

Dreieckspitzen: 1, 2, 4, 5, 6, 7 Fundstelle Wehlendorf Nr. 6 [83]; 3 Fundstelle Brüttendorf Nr. 41 [38]

Gleichschenklige Dreiecke: 1 Fundstelle Brüttendorf Nr. 41 [38]; 2 Fundstelle Brüttendorf Nr. 32 [31]; 3, 4, 5, 6 Fundstelle Wehlendorf Nr. 6 [83]

Deutlich ungleichschenklige Dreiecke: 1, 2, 3, 6, 7, 8 Fundstelle Brüttendorf Nr. 32 [31]; 4, 5 Fundstelle Wehlendorf Nr. 6 [83]

Stark ungleichschenklige Dreiecke: 1, 4 Fundstelle Wehlendorf Nr. 6 [83];2, 3 Fundstelle Brüttendorf Nr. 41 [38]; 5 Fundstelle Buchholz Nr. 28 [41]; 6, 7 Fundstelle Brüttendorf Nr. 32 [31]

Extrem ungleichschenklige Dreiecke: 1 Fundstelle Westertimke Nr. 51 [86]; 2 Fundstelle Buchholz Nr. 28 [41]; 3 Fundstelle Westertimke Nr. 51 [86]4 Fundstelle Wümmingen Nr. 3 [10]; 5, 6 Fundstelle Wehlendorf Nr. 6 [83]

Segmente: 1 Fundstelle Buchholz Nr. 28 [41]; 2, 3 Fundstelle Wehldorf Nr. 7 [84]; 4 Fundstelle Brüttendorf Nr. 32 [31]

Symmetrische Trapeze aus unregelmäßiger Klinge: 1 Fundstelle Buchholz Nr. 28 [41]; 2, 4 Fundstelle Brüttendorf Nr. 41 [38]; 3 Fundstelle Brüttendorf Nr. 32 [31]

Asymmetrische Trapeze aus unregelmäßiger Klinge: 1 Fundstelle Brüttendorf Nr. 35 [33]; 2 Fundstelle Buchholz Nr. 28 [41]; 3 Fundstelle Brüttendorf Nr. 41 [38]

Trapezspitzen aus unregelmäßiger Klinge: 1 Fundstelle Buchholz Nr. 28 [41]; 2 Fundstelle Dipshorn Nr. 19 [49]; 3, 4, 5 Fundstelle Brüttendorf Nr. 32 [31]

Symmetrische Trapeze aus regelmäßiger Klinge: 1, 4  Fundstelle Brüttendorf Nr. 41 [38]; 2 Fundstelle Brüttendorf Nr. 33 [32]; 3 Fundstelle Dipshorn Nr. 19 [49]

Asymmetrische Trapeze aus regelmäßiger Klinge: 1 Fundstelle Dipshorn Nr. 19 [49]; 2 Fundstelle Buchholz Nr. 28 [41]; 3, 4 Fundstelle Brüttendorf Nr. 41 [38]

Rhombische Trapeze aus regelmäßiger Klinge: 1 Fundstelle Brüttendorf Nr. 41 [38]; 2, 3 Fundstelle Buchholz Nr. 28 [41]; 4 Fundstelle Brüttendorf Nr. 41 [38]

Viereckspitzen aus regelmäßiger Klinge: 1, 2 Fundstelle Brüttendorf Nr. 32 [31]; 3 Fundstelle Buchholz Nr. 28 [41]; 4 Fundstelle Brüttendorf Nr. 41 [38]; 5 Bülstedt Nr. 108 [46]

Pfeilschneiden: 1, 3, 4 Fundstelle Brüttendorf Nr. 41 [38]; 2 Fundstelle Oldendorf 47 [63]

  1. Martin Heinen, Mikrolithen, in Floss (Hrsg.) Steinartefakte vom Altpaläolithikum bis in die Neuzeit, Tübingen 2012, Kerns Verlag, S. 599-620 und ders., Flächenretuschierte Projektile des Mesolithikums, in Floss (Hrsg.) Steinartefakte vom Altpaläolithikum bis in die Neuzeit, Tübingen 2012, Kerns Verlag, S. 621-630
  2. Gerken, Klaus 2001: Studien zur jung- und spätpaläolithischen sowie mesolithischen Besiedlung im Gebiet zwischen Wümme und Oste. Archäologische Berichte des Landkreises Rotenburg (Wümme) 9, Oldenburg, 2001, S. 19