Links Mittelpaläolithikum

Alt-/Mittelpaläolithikum
– Werkzeuge
– Fundstellen
– Lebensweise
– Verschiedenes
Übergang Mittel-/Jungpaläolithikum

Alt-/Mittelpaläolithikum

– Werkzeuge

Olaf Jöris: Zur chronostratigraphischen Stellung der spätmittelpaläolithischen Keilmessergruppen. Der Versuch einer kulturgeographischen Abgrenzung einer mittelpaläolithischen Formengruppe in ihrem europäischen Kontext, im Bericht der Römisch-Germanischen Komission des Deutschen Archäologischen Instituts Frankfurt am Main, Band 84, Mainz, 2003, S. 49 ff, PDF

„Insbesondere in den letzten Jahrzehnten haben sich dann innerhalb der Erforschung des Mittelpaläolithikums mehrfach Richtungsänderungen vollzogen, die zumeist alten Betrach­tungsweisen widersprachen, neue Denkanstöße gaben und allgemein zum erweiterten Verständ­nis der Komplexität mittelpaläolithischer Industrien beitrugen. Ausgehend von rein typologi­schen Gesichtspunkten verschob sich der Fokus sukzessive über merkmalsanalytische Studien hin zu einer schwerpunktmäßigen Aufnahme technologischer Momente sowie schließlich zu einer höheren Gewichtung all jener Aussagen, die sich aus den verarbeiteten Rohmaterialstüc­ken selbst ergeben, wie etwa der Analyse der unterschiedlichen Verwertung einzelner Materi­alstücke oder ihrer unterschiedlichen räumlichen Verteilung.“

Olaf Jöris: Bifacially backed knives (Keilmesser) in the Central European Middle Palaeolithic, in Axe Age Acheulian Tool-making from Quarry to Discard, S 287 ff, PDF

Olaf Jöris sehr ausführlich zur Morphologie der Keilmesser und Formänderungen durch Nachschärfungen.

M. Urbanowski, Middle Palaeolithic handaxes: The case of Wylotne Rockshelter, PDF

Untersuchungen zu Faustkeilen und Keilmessern.

Karen Ruebens: A typological Dilemma: Micoquian Elements in Continental Northwestern Europe during the last Glacial Cycle (MIS 5D–3), in The Journal of the Lithic Studies Society 27, Seite 58 ff, PDF

Zu Gemeinsamkeiten und Unterschieden von jungen Mousterien- und Micoquienintentaren.

Alain Turq, Le Moustérien à denticulés, in Paléo, supplément, 2000, S. 292ff, PDF

Zu gezähnten Stücken des Moustérien.

C. Jungels et al., Réexamen du matériel archéologique de la grotte de Spy – Les pointes moustériennes et les pointes pseudo-Levallois, in Notae Praehistoricae 26/2006, S. 65ff, PDF

Untersuchungen und Beschreibungen von Moustérienspitzen und Pseudo-Levalloisspitzen, gut bebildert.

Olaf Jöris, Michael Baales: Zur Altersstellung der Schöninger Speere, PDF

Untersuchung der Sedimente in Hinblick auf ihr Alter. Mit Hilfe verschiedener Korrelationen der Schöninger Quartärfolge, OIS- Chronologie, Travertinfolge Bilzingsleben, werden die Schichten und somit auch die stratifizierten Speere datiert.

M. Soressi/J.-L. Locht, Les armes de chasse de Neandertal, in Archéopages 28/2010, S. 6ff, PDF

Untersuchung steinerner Speerspitzen.

Soressi/Dibble (Hrsg.), Multiple approaches to the study of bifacial technologies, 2003, PDF

Sehr umfangreiche Artikelsammlung zu mittelpaläolithischen Kerngeräten.

M. Soressi, The Mousterian of Acheulian Tradition in the southwest of France. Discussion on the significance of the facies based on a comparative study of four sites: Pech-de-l’Azé I, Le Moustier, La Rochette, La Grotte XVI, Dissertation, 2002, PDF

Umfassende Analyse des französischen MTA.

Emile Claud, Le statut fonctionnel des bifaces au Paléolithique moyen récent dans le Sud-Ouest de la France – Étude tracéologique intégrée des outillages des sites de La Graulet, La Conne de Bergerac, Combe Brune 2, Fonseigner et Chez-Pinaud / Jonzac, Dissertation, 2008, PDF

Untersuchungen französischer Kerngeräte.

M. Soressi, Variabilité technologique au Moustérin – Analyse comparée du Débitage Levallois MTA a du Moustier (Dordogne, France), in Paleo 11/1999, S. 111ff, PDF

Gerhard Bosinski: Eine mittelpaläolithische Formengruppe und das Problem ihrer geochronologischen Einordnung, in Eiszeitalter und Gegenwart, 14/1963, S. 124ff, PDF

Das Werkzeuginventar der Leberstedter Gruppe, Acheuléen. Beschreibung und formenkundliche Charakterisierung, sowie geochronologische Einordnung.

Lutz Fiedler, Zur Formenkunde, Verbreitung und Altersstellung altpaläolithischer Geräte, in Quartär 05/1985, S. 81ff, PDF

Dieter Schäfer, Zur Häufigkeit von Abschlägen mit facettiertem Schlagflächenrest in vor-jungpaläolithischen Inventaren, in Quartär, 04/1993, S. 139ff, PDF

A. Pastoors/Y. Tafelmaier, Bladelet production, core reduction strategies, and efficiency of core configuration at the Middle Palaeolithic site Balver Höhle (North Rhine Westphalia, Germany), in Quartär, 57/2010, S. 25ff, PDF

Lamellenproduktion, Strategien der Kernzerlegung und Effizienz der Kerngestaltung an der mittelpaläolithischen Fundstelle Balver Höhle

– Fundstellen

Jürgen Richter: Die 14C-Daten aus der Sesselfelsgrotte und die Zeitstellung des Micoquien/M.M.O., in Germania 80/2002, S.1ff, PDF

Semal, Jungels, di Modica, Flas, Hauzeur, Toussaint, Pirson, Khlopachev, Pesesse, Tartar, Crevecoeur, Rougier, Maureille: La grotte de Spy (Jemeppe-sur-Sambre ; prov. Namur), in Le Paléolithique Moyen en Belgique, Bulletin de la Société royale belge d’études géologiques et archéologiques Les Chercheurs de laWallonie (A.S.B.L.) Hors-série No 4, ERAUL 128, études et Recherches Archéologiques de l’Université de Liège, Liège, 2011, PDF

Das lithische Inventar der Grotte de Spy – ausführlich zu Keilmessern.

Utz Böhmer: Die Schicht E3 der Sesselfelsgrotte und die Funde aus dem Abri I am Schulerloch – Späte Micoquien-Inventare und ihre Stellung zum Moustérien, Dissertation, 2000, PDF

„These: Kennzeichen des modernen Menschen Homo sapiens ist die Betonung des Individuellen. Mit dem Beginn des Jungpaläolithikums lassen sich erstmals sogenannte Leitformen fassen, die entsprechend unserer heutigen Mode nur in einem räumlich und zeitlich eng begrenzten Umfeld auftreten. Der Neandertaler hatte dagegen nicht das Bedürfnis, Individuelles herzustellen, sich von anderen abzugrenzen. So darf es nicht verwundern, dass die Erforschung des Mittelpaläolithikums, insbesondere das Verhältnis von Moustérien zu Micoquien, uns heute immer noch mehr Fragen als Antworten aufgibt.“

Markus Beck: Die Steinartefakte aus dem Großen Schulerloch (Grabung Birkner 1915) – Zur Rekonstruktion von Inventaren sowie zur Frage der kulturellen und chronologischen Einordnung eines alt gegrabenen Fundmaterials auf der Basis archäologischer Methoden, Band 1 und 2, Dissertation, 2006, PDF

Die Artefakte aus dem Großen Schulerloch bei Essing, Ldkr. Kelheim (Niederbayern), die größtenteils von Ferdinand Birkner 1915 ergraben wurden, neu bewertet.

Ralf W. Schmitz: Interdisziplinäre Untersuchungen an den Neufunden aus dem Neandertal, in Mitteilungen der Gesellschaft für Urgeschichte, 12/2003, S. 25ff, PDF

Ergebnisse der Nachgrabungen aus den Jahren 1997 und 2000. Artefakte des Gravettien und der Keilmessergruppen.

Michael Baales, Lutz Kindler, Olaf Jöris, Barbara Rüschoff-Thale: Die Balver Höhle, Stadt Balve, Märkischer Kreis, in Heinz Günter Horn (Hrsg.), Neandertaler & Co, Eiszeitjägern auf der Spur – Streifzüge durch die Urgeschichte Nordrhein-Westfalens, 1. Aufl. 2006, Mainz am Rhein, S. 119ff, PDF

Michael Baales: Die Feldhofhöhle bei Volkringhausen, Stadt Balve, Märkischer Kreis, in Heinz Günter Horn (Hrsg.), Neandertaler & Co, Eiszeitjägern auf der Spur – Streifzüge durch die Urgeschichte Nordrhein-Westfalens, 1. Aufl. 2006, Mainz am Rhein, S. 122ff, PDF

Michael Baales: Herne, Schleuse VI, Stadt Herne – Überreste eines mittelpaläolithischen Siedlungsplatzes, in Heinz Günter Horn (Hrsg.), Neandertaler & Co, Eiszeitjägern auf der Spur – Streifzüge durch die Urgeschichte Nordrhein-Westfalens, 1. Aufl. 2006, Mainz am Rhein, S. 155ff,PDF

– Lebensweise

Olaf Jöris: Aus einer anderen Welt – Europa zur Zeit des Neandertalers, in N. J. Conard/St. Kölbl/W. Schürle (Hrsg.), Vom Neandertaler zum modernen Menschen. Alb und Donau – Kunst und Kultur 46, 47-70 u. 200, PDF

Umwelt und Klima zur Zeit des Neandertalers in Europa werden hier ausführlich beschrieben und zeichnen ein lebendiges Bild des damaligen Lebens.

Michael Baales: Der Weg zum Neandertaler: Aspekte zur ältesten Besiedlung Afrikas und Eurasiens, in G. Uelsberg (Hrsg.), Roots – Wurzeln der Menschheit. Ausstellungskatalog Rheinisches LandesMuseum Bonn. Mainz, 2006, S. 45-74.

Entwicklung des Menschen vom Altpaläolithikum bis zum Neandertaler. Lebensweise, Werkzeuge, Feuernutzung.

Andrea Naica-Loebell: Wenige Neandertaler, Artikel

Genuntersuchungen belegen relativ enge Verwandtschaft der Neandertaler untereinander. Hochrechnungen ergaben, dass nur etwa 7.000 Individuen um 40.000 BC gleichzeitig lebten.

Olaf Jöris: Die aus der Kälte kamen… von der Kultur Später Neandertaler in Mitteleuropa, Mitteilungen der Gesellschaft für Urgeschichte, 11/2002, S. 5ff, PDF

Zum Modell der Nord-Süd-Bewegungen der Neandertaler unter Berücksichtigung des „bottelneck“-Modells in Abhängigkeit zum Klima.

Sabine Gaudzinski-Windheuser und Olaf Jöris (Hrsg.), 600.000 Jahre Menschheitsgeschichte in der Mitte Europas, Begleitbuch zur Ausstellung im Museum für die Archäologie des Eiszeitalters, Schloss Monrepos, Neuwied, 2006, PDF

Die Menschheitsgeschichte in Europa, beginnend mit dem Altpaläolithikum.

E. Hamel, Synchronising palaeontological and genetic evidence to prove the out-of-africa theory, PDF

Gegenüberstellung des multiregionalen Konzeptes und der Out-of-Afrika Theorie.

Max Planc Gesellschaft, Der Neandertaler in uns, Pressemitteilung, 2010, PDF

Analyse des Neadertaler-Genoms belegt Vermischung mit Modernem Menschen.

Scinexx: Neandertaler-Speiseplan war vielseitiger als gedacht – Abnutzung der Backenzähne widerlegt artspezifische Ernährung, Artikel Senckenberg Research Institute and Natural History Museum, 04.05.2011

„Der Speiseplan der Neandertaler war erheblich vielfältiger als bisher gedacht und unterschied sich je nach Lebensraum deutlich. Dies belegt erneut eine jüngst in der Fachzeitschrift „PloS ONE“ erschienene Studie eines internationalen Forscherteams. Sie widerlegt damit endgültig bisher existierende Vorstellungen einer artspezifischen Ernährung, die angeblich vor allem auf Fleischkonsum beruhte. „

Christoph Zollikofer, M. Ponce de Leon: Überraschendes zur Entwicklung der Neandertaler, Universität Zürich Website

Computergestützte Rekonstruktion einer Geburt und weitere Untersuchungen zum Heranwachsen der Neandertaler.

Michael Stang: Nestflucht bei Neandertalern – Nur Männer blieben in der angestammten Sippe, Artikel vom 15.09.2011

M. Peresani et al., Fire-places, frequentations and the environmental setting of the final Mousterian at Grotta di Fumane: a report from the 2006-2008 research, in Quartär, 58/2011, S. 131ff, PDF

Feuerstellen, Wiederbegehungen und Umweltverhältnisse des späten Moustérien der Grotta di Fumane

L.P.Louwe Kooijmans et al., On the evidence for neandertal burial, in Current Anthropology, Volume 30, Issue 3, 1989, S. 322ff, PDF

Überlegungen verschiedener Autoren zu Bestattungen der Neandertaler.

– Verschiedenes

Olaf Jöris, 600.000 Jahre Menschheitsgeschichte in der Mitte Europas, Begleitbuch zur Ausstellung im Museum für die Archäologie des Eiszeitalters, Schloss Monrepos, Mainz, 2006

Nicolas Rolland: Was the Emergence of Home Bases and Domestic Fire a Punctuated Event? A Review of the Middle
Pleistocene Record in Eurasia
, in Asian Perspectives, Vol. 43, No.2/2004, S. 248ff, PDF

Zur frühen Feuernutzung.

Veerle Rots: The functional analysis of the Mousterian and Micoquian assemblages of Sesselfelsgrotte, Germany: Aspects of tool use and hafting in the European Late Middle Palaeolithic, in Quatär 56/2009, S. 37ff, PDF

„Anhand umfangreicher experimenteller Testserien und mikroskopischer Gebrauchsspurenanalysen konnten neue Erkenntnisse zum Einsatz von Steinwerkzeugen aus dem G-Komplex der Sesselfelsgrotte gewonnen werden. Dabei wurde ein methodisches Verfahren entwickelt, dass es ermöglicht Schäftungsspuren auf Steinwerkzeugen zu identifizieren. Es konnte festgestellt werden, dass Steinwerkzeuge aus der Sesselfelsgrotte systematisch geschäftet wurden.“

Scinexx: Neandertaler nutzten rote Farbe schon vor 250.000 Jahren – Gemahlene Mineralreste belegen gezielten Import von Farbstoff, Artikel Proceedings of the National Academy of Sciences / dapsd, 24.01.2012

„Neandertaler haben rote Farben schon rund 200.000 Jahre früher genutzt als bisher angenommen. Darauf deuten 250.000 Jahre alte Reste eines pulverisierten Eisenminerals hin, die Archäologen bei einer Ausgrabung im niederländischen Maastricht-Belvédère entdeckten. Die aus dem Mineral Hämatit bestehenden Farbreste wurden in einer frühen Lagerstelle von Neandertalern gefunden – in einer Gegend, in der natürlicherweise kein Hämatit vorkommt.“

Jörg Orschiedt, Der Fall Krapina – neue Ergebnisse zur Frage von Kannibalismus beim Neandertaler, in Quartär 55/2008, S. 63ff, PDF

Ergebnis der Untersuchungen: Kein Kanibalismus!

Übergang Mittel-/Jungpaläolithikum

Martin Street, Michael Baales, Olaf Jöris: Beitrage zur Chronologie archäologischer Fundstellen des letzten Glazials im nördlichen Rheinland, in Terrestrische Quartärgeologie: 426-465, Köln 1999, PDF

Die Autoren listen die Fundstellen des späten Mittelpaläolithikums und Jungpaläolithikums im Rheinland auf und beschreiben diese.

Sabine Gaudzinski-Windheuser, Olaf Jöris, Martin Street, Hartwig Löhr, Frank Sirocko: Frühe Europäer – die ersten Menschen in Mitteleuropa und der Sonderweg der Neandertaler, S. 65 ff, PDF

Martin Street, Michael Baales und Olaf Jöris: Beitrage zur Chronologie archaologischer Fundstellen des letzten Glazials im nördlichen Rheinland, in Terrestrische Quartärgeologie: 426-465, Köln 1999, PDF

Stand der relativen und “absoluten“ Chronologie des letzten Glazials, die Zeit des späten Mittel-, Jung- und Spätpaläolithikums, im nördlichen Rheinland.

Scinexx: Neandertaler früher ausgestorben als gedacht? Neue Datierung spricht gegen längere Koexistenz von Neandertaler und modernem Menschen, Artikel University College Cork, 10.05.2011

„Die Neandertaler sind möglicherweise Jahrtausende früher ausgestorben als bisher angenommen. Darauf deutet die direkte Datierung von Kollagenproben aus den Knochen eines im Kaukasus gefundenen Neandertalerkindes hin.“

Scinexx: Wurfspeer eines modernen Menschen tötete Neandertaler – „Mordfall Shanidar 3“ erster Beweis für zwischenartliche Aggression unter Frühmenschen?, Artikel Duke University, 24.07.2009

Vor rund 50.000 Jahren wurde Shanidar 3, ein Neandertaler im Nordosten des Irak, umgebracht. Was ihn tötete, haben jedoch erst jetzt Paläontologen durch die Rekonstruktion des möglichen Tathergangs herausgefunden. Ihr überraschendes Ergebnis: Seine Rippenverletzung stammt von einem Wurfspeer, einer Waffe, die damals nur die modernen Menschen, nicht aber die Neandertaler besaßen. Damit könnte Shanidar 3 der erste Beleg für zwischenartliche Aggression zwischen diesen beiden Frühmenschen sein.“

Übergang Mittel-/Jungpaläolithikum

N. Tessandier, Neue Perspektiven zu den Anfängen des Aurignacien, in Mitteilungen der Gesellschaft für Urgeschichte, 14/2005, S. 11ff, PDF

Zu den Anfängen des Aurignacien in Europa.

M. Bolus/N. J. Conard, Zur Zeitstellung von Geschossspitzen aus organischen Materialien in späten Mittelpaläolithikum und Aurignacien, in Sonderdruck Archäologisches Korrespondenzblatt, 36/2006, Heft 1, PDF

Fragestellung ist die Datierung der Geschossspitzen und mögliche Beeinflussung der Neandertaler durch den Modernen Menschen.

M. Bolus/N. J. Conard, The late Middle Paleolithic and earliest Upper Paleolithic in Central Europe and their relevance for the Out of Africa hypothesis, in Quaternary International, 75/2001, S. 29ff, PDF

Die Autoren sprechen sich gegen die multiregionale These aus.

M. Bolus/N. J. Conard, The last Neanderthals and first Modern Humans in the Swabian Jura, in When Neanderthals and Modern Humans met, Tübingen publications in prehistory, 2006, S. 305ff, PDF

Zu möglichen Kontakten von Neandertaler und Modernen Menschen.

M. Bolus, Settlement analysis of the Blattspitzen complex in Central Europe, PDF

Zur Verbreitung der Blattspitzen Gruppen und Untersuchungen der Siedlungsplätze.

N. J. Conard, Der Stand der altsteinzeitlichen Forschung im Achtal der Schwäbischen Alb, in Mitteilungen der Gesellschaft für Urgeschichte, 11/2002, S. 65ff, PDF

Ergebnis der Forschung ist, dass sich Neandertaler und Moderner Mensch  auf der Schwäbischen Alb nicht begegneten.

J. Pelegrin/M. Soressi, Le Chatelperionien et ses Rapports avec le Moustérien, PDF

Zu den Übergangskulturen.

J.-J. Hublin et al., Radiocarbon dates from the Grotte du Renne and Saint-Césaire support a Neandertal origin for the Châtelperronian, in PNAS Early Edition, 2012, PDF

Zur Datierung und Urheberschaft der Übergangskulturen.

M. Soressi, Die Steintechnologie des Spätmoustérien – Ihre Bedeutung für die Entstehungsgeschwindigkeit modernen Verhaltens und die Beziehung zwischen modernem Verhalten und biologischer Modernität, in Mitteilungen der Gesellschaft für Urgeschichte, 13/2004, S. 6ff, PDF

„Es werden neue Anhaltspunkte dafür vorgelegt, dass einige Verhaltensweisen, die bisher als Eigenschaften „modernen” Verhaltens galten und mit anatomisch modernen Menschen in Verbindung gebracht wurden, von jenen in Wirklichkeit mit einer anderen biologischen Spezies geteilt wurden. Dazu gehören a) die Variabilität der Moustérien-Technologien durch Raum und Zeit, b) die Verwendung jungpaläolithischer Herstellungsmethoden unmittelbar vor der Ankunft anatomisch moderner Menschen in Europa und c) die längerfristigeVorausplanung von Steinbearbeitungsaktivitäten innerhalb des Territoriums.“