Links Jung-/Spätpaläolithikum | Steinzeit & Co

Links Jung-/Spätpaläolithikum

Übergang Mittel-/Jungpaläolithikum
Jungpaläolithikum
– Werkzeuge
– Fundstellen
– Lebensweise
– Verschiedenes
Übergang Jung-/Spätpaläolithikum
Spätpaläolithikum
Übergang Spätpaläolithikum/Mesolithikum

Übergang Mittel-/Jungpaläolithikum

Martin Street, Michael Baales, Olaf Jöris: Beitrage zur Chronologie archäologischer Fundstellen des letzten Glazials im nördlichen Rheinland, in Terrestrische Quartärgeologie: 426-465, Köln 1999, PDF

Die Autoren listen die Fundstellen des späten Mittelpaläolithikums und Jungpaläolithikums im Rheinland auf und beschreiben diese.

Sabine Gaudzinski-Windheuser, Olaf Jöris, Martin Street, Hartwig Löhr, Frank Sirocko: Frühe Europäer – die ersten Menschen in Mitteleuropa und der Sonderweg der Neandertaler, S. 65 ff, PDF

Martin Street, Michael Baales und Olaf Jöris: Beitrage zur Chronologie archaologischer Fundstellen des letzten Glazials im nördlichen Rheinland, in Terrestrische Quartärgeologie: 426-465, Köln 1999, PDF

Stand der relativen und “absoluten“ Chronologie des letzten Glazials, die Zeit des späten Mittel-, Jung- und Spätpaläolithikums, im nördlichen Rheinland.

Jungpaläolithikum

– Werkzeuge

Hardy, Bruce L.: Understanding Stone Tool Function: Methods and Examples from the Aurignacian Levels at Hohle Fels, in Mitteilungen der Gesellschaft für Urgeschichte, 18, 2009, S 109 ff, PDF

Gebrauchsspurenanalysen an Steinwerkzeugen des Aurignacien des Hohle Fels. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass die Werkzeuge sehr vielseitig genutzt wurden, es handelt sich um multifunktionale Werkzeuge. So wurde beispielsweise eine Spitzklinge als Projektilspitze  und Schlachtwerkzeug genutzt.

– Fundstellen

Thomas Terberger/Martin Street: New evidence for the chronology of the Aurignacian and the question of Pleniglacial settlement in western central Europe, S. 213ff, PDF

Zur Chronologie der deutschen Fundstellen des Aurignacien unter Berücksichtigung neuer C-14 Datierungen.

Olaf Jöris/Luc Moreau: Vom Ende des Aurignacien, Zur chronologischen Stellung des Freilandfundplatzes Breitenbach (Burgenlandkr.) im Kontext des frühen und mittleren Jungpaläolithikums in Mitteleuropa, in Sonderdruck aus Archäologisches Korrespondenzblatt Jahrgang 40, Heft 1/2010, PDF

Harald Floss/Petra Kieselbach: The Danube Corridor after 29,000 BP – New results on raw material procurement patterns in the Gravettian of southwestern Germany, in Mitteilungen der Gesellschaft für Urgeschichte, 13/2004, S. 61ff, PDF

„In Süddeutschland existieren zwei Hauptregionen mit Gravettienfundstellen: die Höhlenfundstellen im Achtal auf der östlichen Schwäbischen Alb und die Höhlen und Freilandstationen der Fränkischen Alb, zu denen u.a. die Weinberghöhlen bei Mauern sowie die Freilandstation Salching gehören. Ferner liegt ganz im Südwesten Deutschlands in der Nähe von Freiburg die Freilandfundstelle ‚Steinacker’, die zur Rohmaterialgewinnung des feinkörnigen Bohnerzhornsteins („Bohnerzjaspis”) diente. In diesem Beitrag werden neue Ergebnisse zur Rohmaterialversorgung im Gravettien Südwestdeutschlands vorgestellt. Von besonderem Interesse ist hier die Fundstelle Hohle Fels im Achtal bei Schelklingen (Alb-Donau-Kreis), die mehrere reiche Gravettien-Schichten geliefert hat.“

Stéphane Lwoff: Iconographie humaine et animale du Magdalénien III Grotte de La Marche. Commune de Lussac-les-Châteaux (Vienne), in: Bulletin de la Société préhistorique de France. 1957, tome 54, N. 10. pp. 622-633.

Analyse der Menschen- und Tierdarstellungen des Magdalénien aus der “Grotte de la Marche”

Jordi Serangeli, Thomas Terberger: Sondierungen an der Magdalénien-Fundstelle von Götzenhain-Ost, Kreis Offenbach, in Mitteilungen der Gesellschaft für Urgeschichte, 15/2006, S.49ff, PDF

Die Fundstelle liefert neben Hornsteinartefakten auch einige aus Chalcedon und Kieselschiefer.

Annegret Medack: Spätmagdalenienzeitlicher Siedlungsplatz Gönnersdorf, Archaeolet

Unter anderem wird die Siedlungsweise unter Einbeziehung der Zeltgrundrisse erläutert.

Nicolas Teyssandier, Michael Bolus, Nicholas J. Conrad: The Early Aurignacian in central Europe and its place in a European perspective, in O. Bar-Yosef und J. Zilhão (Hrsg.), Towards a Definition of the Aurignacian. Trabalhos de Arqueologia 45, Lisboa: American School of Prehistoric Research/Instituto Português de Arqueologia, S. 241ff, PDF

Beschreibung des frühen Aurignaciens im Donauraum verschiedener Fundstellen, darunter auch die Höhlen der Schwäbischen Alb.

Michael Bolus, Nicholas J. Conrad: The Swabian Aurignacian and its place in European Prehistory, in O. Bar-Yosef und J. Zilhão (Hrsg.), Towards a Definition of the Aurignacian. Trabalhos de Arqueologia 45, Lisboa: American School of Prehistoric Research/Instituto Português de Arqueologia, S. 211ff, PDF

Beschreibung der Höhlenfunde der Schwäbischen Alb und ihre Stellung im europäischen Aurignacien.

Nicholas J. Conard: Der Stand der altsteinzeitlichen Forschung im Achtal der Schwäbischen Alb, in Mitteilungen der Gesellschaft für Urgeschichte, 11/2002, S.65ff, PDF

– Lebensweise

Olaf Jöris, Martin Street, Hartwig Löhr, Frank Sirocko: Das Aurignacien – erste anatomisch moderne Menschen in einer sich rasch wandelnden Umwelt, PDF

40.000 – 30.000 BC. Der anatomisch moderne Mensch, Homo sapiens, erobert Europa, der Neandertaler tritt ab. Fundstellen in Mitteldeutschland sind rar, Lommersum, nördliches Eifelvorland,  und die schwäbische Alb sind von herausragender Bedeutung.

Olaf Jöris, Martin Street, Frank Sirocko: Das Mittlere Jungpaläolithikum – die Gletscher kommen, der Mensch geht, PDF

34.000 – 24.000 BC. Die Zeit des Mittleren Jungpaläolithikums ist charakterisiert durch ein lang anhaltendes und kaltes Trockenklima.  Insgesamt sind Fundplätze des Mittleren Jungpaläolithikums im nördlichen Mitteleuropa rar.

Olaf Jöris, Martin Street, Frank Sirocko: Siedlungsleere – das Kältemaximum der letzten Kaltzeit, PDF

24.000 – 16.000 BC. Während in Südwesteuropa eine Siedlungskontinuität gegeben ist, war Mitteleuropa zur Zeit des Hochglazials der letzten Kaltzeit siedlungsleer. Der schmale Korridor zwischen nördlicher und alpiner Vereisung führte zu lebensfeindlichen Bedingungen.

Olaf Jöris, Martin Street, Frank Sirocko: Das Magdalénien und der Beginn der späteiszeitlichen Expansion, PDF

16.000 – 14.700 BC. Die Wiedererwärmung führte zu einer Rückkehr der Grassteppen in Mitteleuropa. Die Tierwelt die in wärmere Refugien zurückgewichen war, kehrte zurück, mit ihr auch die Jäger des Magdaléniens. Die wichtigsten Fundstellen in Deutschland sind Gönnersdorf und Andernach, Neuwieder Becken.

Olaf Jöris, Martin Street, Frank Sirocko: Als der Norden plötzlich wärmer wurde, PDF

In Nordfrankreich entwickelte sich das Magdalénien hin zu dem Federmessergruppen, aus dem Mittelrheingebiet hingegen fehlen aussagekräftige Funde weitgehend.

– Verschiedenes

Harald Floss: Daddy, it was me! – Schufen pubertierende Halbstarke die Eiszeitkunst?, Mitteilungen der Gesellschaft für Urgeschichte, 14, 2005, S. 97ff, Ein Kommentar zu R. Dale Guthrie, The Nature of Paleolithic Art, 2005. Chicago und London: The University of Chicago Press, XII, PDF

In diesem Kommentar verreißt Floss die von Guthrie aufgestellten Gedanken zu Recht. „Es sind zum Teil verblüffend und verführerisch einfache, aus dem Leben gegriffene Hypothesen, die Dale Guthrie formuliert hat, und es gibt einige Ideen, die wir durchaus teilen. Nichtsdestoweniger wird dieses Buch der Vorgabe, die Eiszeitkunst verstanden und dem Versuch, ihren Kern, ihr Wesen erfasst zu haben, nicht gerecht. Das Gesamtbild, das Guthrie von der paläolithischen Kunst zeichnet, ist falsch. Es ist zu kurz gegriffen, eine Fehleinschätzung. Vielleicht ist es eine beabsichtigte Überzeichnung, am ehesten aber ein bedauerliches Missverständnis.“ S. 111

Martin Street: Ein Wiedersehen mit dem Hund von Bonn-Oberkassel, in Bonn, zool. Beiträge, 50/2002, S. 269ff, PDF

Untersuchung der Knochenfragmente und ihre Zuweisung zu verschiedenen Tierarten. Schwerpunkt der Arbeit ist die Identifikation der Hundeknochen und ihre Abgrenzung zum Wolf.

Thomas Rathgeber: Die quartäre Tier­welt der Höh­len um Ver­ing­stadt (Schwä­bi­sche Alb), in Laichinger Höhlenfreund, 39/2004, S. 207ff, PDF

Scinexx: Frühmenschen: Nähen mit Flachs schon vor 34.000 Jahren – „Erfindung“ von Pflanzenfasern als Seil- und Nähmaterial erhöhte Überlebenschancen, Artikel Harvard University, 14.09.2009

Der Fund von Flachsfasern wird als Beleg für Textilien gedeutet.

Scinexx: Neandertaler früher ausgestorben als gedacht? Neue Datierung spricht gegen längere Koexistenz von Neandertaler und modernem Menschen, Artikel University College Cork, 10.05.2011

„Die Neandertaler sind möglicherweise Jahrtausende früher ausgestorben als bisher angenommen. Darauf deutet die direkte Datierung von Kollagenproben aus den Knochen eines im Kaukasus gefundenen Neandertalerkindes hin.“

Scinexx: Wurfspeer eines modernen Menschen tötete Neandertaler – „Mordfall Shanidar 3“ erster Beweis für zwischenartliche Aggression unter Frühmenschen?, Artikel Duke University, 24.07.2009

Vor rund 50.000 Jahren wurde Shanidar 3, ein Neandertaler im Nordosten des Irak, umgebracht. Was ihn tötete, haben jedoch erst jetzt Paläontologen durch die Rekonstruktion des möglichen Tathergangs herausgefunden. Ihr überraschendes Ergebnis: Seine Rippenverletzung stammt von einem Wurfspeer, einer Waffe, die damals nur die modernen Menschen, nicht aber die Neandertaler besaßen. Damit könnte Shanidar 3 der erste Beleg für zwischenartliche Aggression zwischen diesen beiden Frühmenschen sein.“ Völliger Blödsinn: Neandertaler nutzten Wurfspeere seit ewigen Zeiten, vgl Stangenwaffen.

Scinexx: Älteste moderne Menschen Südosteuropas entdeckt – Datierung von fossilen Knochen aus der Ukraine liefert neue Erkenntnisse zur Evolution des Menschen, Artikel PLoS ONE / Universität Tübingen / dapd, 02.08.2011

„Schon vor rund 31.900 Jahren lebte der anatomisch moderne Mensch in Südosteuropa. Dies schließt ein internationales Wissenschaftlerteam aus der Datierung von fossilen Zähnen und Schädelknochen.“

Scinexx: Homo sapiens besiedelte Europa früher als gedacht – Fossilfunde belegen Präsenz unserer Vorfahren schon vor 45.000 Jahren, Artikel Nature/dapd, 03.11.2011

„Unsere Vorfahren kamen bereits einige Tausend Jahre früher nach Europa und breiteten sich schneller auf dem Kontinent aus als bisher angenommen. Schon vor rund 45.000 Jahren lebten sie in Südeuropa und vor 44.000 Jahren hatten sie bereits das Gebiet des heutigen Englands erreicht. Das belegen Neuanalysen von zwei Fossilfunden aus Italien und England …“

Übergang Jung-/Spätpaläolithikum

Gerhard Bosinski, Michael Baales, Olaf Jöris, Martin Street, Thorsten Uthmeier: Arbeiten zum Paläolithikum und zum Mesolithikum in Nordrhein-Westfalen, in Millionen Jahre Geschichte, Fundort Nordrhein-Westfalen, PDF

Michael BaalesSome Special Aspects of Final Palaeolithic Silex Economy in the Central Rhineland (Western Germany), in Der Anschnitt, Beiheft 19, 2006, PDF

Untersuchungen zu den Werkzeugrohmaterialien der Federmessergruppen. Herkunft und Entfernung vom Fundplatz. Die mitgebrachten Werkzeuge aus unterschiedlichen Rohmaterialien lassen Rückschlüsse auf das Schweifgebiet der Jäger zu.

Spätpaläolithikum

LVR/TJ: Lagerplatz der Altsteinzeit in NRW entdeckt, Artikel 11.10.2008

„Nach mehr als 40 Jahren ist in Nordrhein-Westfalen erstmals wieder ein Fundplatz spätaltsteinzeitlicher (spätpaläolithischer) Jäger entdeckt worden. Seine ausgezeichnet erhaltenen Siedlungsstrukturen stellen eine außergewöhnliche Besonderheit dar.“

Jan F. Kegler: Das Azilien von Mas d’Azil. Der chronologische und kulturelle Kontext der Rückenspitzengruppen in Südwesteuropa, Dissertation 2007, PDF

Michael Baales: From Lithics to Spatial and Social Organization: Interpreting the Lithic Distribution and Raw Material Composition at the Final Palaeolithic Site of Kettig (Central Rhineland, Germany), in Journal of Archaeological Science, 28/2001, S. 127ff, PDF

Funktionale Untersuchung der Fundstelle anhand von Rohmaterialien und deren Konzentrationen. Auflistung der Faunenreste.

Michael Baales, Olaf Jöris: Entre le Nord et le Sud—un site à pointes à dos de la fin de l’Allerød : Bad Breisig, district de Ahrweiler (vallée moyenne du Rhin, RFA), in L’Anthropologie 106/2002, S. 249ff, PDF

Datierung der Fundstelle,  Analyse der Fundverteilung und Funddichte, Beschreibung der Artefakte selbst, Limburger Kreidefeuerstein.

Stefan Loew: Rüsselsheim 122 und die Federmessergruppen am Unteren Main, Dissertation, 2006,PDF

„Der spätpaläolithische Federmesser-Fundort Rüsselsheim 122 ist ein Siedlungsplatz, der sich über das Vorkommen von Laacher-See-Tephra in den Fundschichten an das Ende der Allerödzeit um 11.000 v. Chr datieren läßt. Rüsselsheim 122 bietet durch seine Variabilität an Rohmaterialien hervorragende Möglichkeiten zur Analyse von räumlichen Fundverteilungen und Siedlungsstrukturen. Über eine Korrespondenzanalyse der Fundquadrate und ihrer Inhalte, kombiniert mit einer Dateninterpolation (Interpolationsverfahren Kriging) konnten zwei latente, quadratische Strukturen auf den beiden Fundkonzentrationen entdeckt werden. Es handelt sich um ca. 4-6 qm große Umrisse aus Steinartefakten mit Öffnung nach Süden, zentraler Feuerstelle und festgelegten Aktivitätszonen. Form, Symmetrie, Größe, Ausrichtung und Innenorganisation der beiden Strukturen entsprechen einander exakt. Sie werden als Umrisse von leichten Zeltbehausungen gedeutet. Nach den Analyseergebnissen sind es die für die Nahrungszubereitung notwendigen Werkzeuge aus lokal und regional erreichbaren Rohmaterialien, deren räumliche Verteilungen die Behausungsgrundrisse wiedergeben.“

JürgenRichter: Der spätpaläolithische Fundplatz bei Gahlen, Ldkr. Dinslaken, in Archäologisches Korrespondenzblatt, 11/1981, S. 181ff, PDF

Richter stellt die Fundstelle zeitlich ans Ende der Ahrensburger Kultur, in den Übergangsbereich zum frühesten Mesolithikum. Er stellt Gahlen in die Tradition jener Gruppen, die sowohl Stielspitzen als auch Federmesser führen.

Przemyslaw Bobrowski/Iwona Sobkowiak-Tabaka: How far did Hamburgian Culture reach?, in Archaeologia Baltica 7, S. 11ff, PDF

Untersuchungen zum Verbreitungsgebiet der Hamburger Kultur in östliche Richtung.

Olaf Jöris, Martin Street, Frank Sirocko: Rentierjäger der Jüngeren Dryaszeit – das letzte kaltzeitliche Intermezzo, PDF

12.700 – 11.500 BC.  Etwa 200 Jahre nach der Laacher-See-Eruption stellten sich in Mitteleuropa für etwa 1200 Jahre wieder eiszeitähnliche Verhältnisse ein. Auslöser war eine Verlagerung des Golfstromes durch Schmelzwasser. Es herrschten subarktische Verhältnisse, das Rentier kehrte zurück nach Mitteleuropa und war die Hauptnahrungsquelle der Ahrensburger Kultur, der letzten Rentierjäger.

Michael BaalesSome Special Aspects of Final Palaeolithic Silex Economy in the Central Rhineland (Western Germany), in Der Anschnitt, Beiheft 19, 2006, PDF

Untersuchungen zu den Werkzeugrohmaterialien der Federmessergruppen. Herkunft und Entfernung vom Fundplatz. Die mitgebrachten Werkzeuge aus unterschiedlichen Rohmaterialien lassen Rückschlüsse auf das Schweifgebiet der Jäger zu.

Michael Baales: Die letzten Rentierjäger im Sauerland: Der „Hohle Stein“ bei Kallenhardt, in Tagungsheft Hugo Obermaier-Gesellschaft für die Erforschung des Eiszeitalters und der Steinzeit e.V., 4/2011, S. 83ff, PDF

Die Fundstelle lieferte etwa 2000 Steinatefakte, darunter etwa 20 Stielspitzen. Darüberhinaus wurden massenhaft zerkleinerte Rentierknochen gefunden, Belege für erfolgreiche Jagd.

Stephan Veil: Die Entdeckung des Bernsteintiers von Weitsche 1994-1996, Artikel

Die Tierdarstellung aus Bernstein wird nach Grabungsbefunden den Federmessergruppen zugesprochen.

Übergang Spätpaläolithikum/Mesolithikum

Martin Street, Michael Baales, Erwin Cziesla, Sönke Hartz, Martin Heinen, Olaf Jöris, Ingrid Koch, Clemens Pasda, Thomas Terberger, Jürgen Vollbrecht: Final Paleolithic and Mesolithic Research in Reunified Germany, in Journal of World Prehistory, Vol. 15, No. 4, December 2001, PDF

Umfassende Arbeit zum Forschungsstand der Übergangszeit vom Spätpaläolithikum zum Mesolithikum.

Pierre M. Vermeersch: La transition Ahrensbourgien-Mésolithique ancien en Campine belge et dans le sud sableux des Pays-Bas, PDF

Untersuchung belgischer und niederländischer Fundstellen zum Übergang vom Spätpaläolithikum zum Mesolithikum.

Gerhard Bosinski, Michael Baales, Olaf Jöris, Martin Street, Thorsten Uthmeier: Arbeiten zum Paläolithikum und zum Mesolithikum in Nordrhein-Westfalen, in Millionen Jahre Geschichte, Fundort Nordrhein-Westfalen, PDF

Martin Street, Michael Baales, Bernhard Weninger: Absolute Chronologie des späten Paläolithikums und Frühmesolithikums im nördlichen Rheinland, in Archäologisches Korrespondenzblatt, 24/1994,PDF

Umfassende Auflistung und zeitliche Einordnung der Fundstellen unter Berücksichtung von botanischen Funden.