Linkliste Steinzeit

Alt-/Mittelpaläolithikum
– Werk­zeuge
– Fund­stel­len
– Lebens­weise
– Ver­schie­de­nes
Über­gang Mittel-/Jungpaläolithikum

Jung­pa­läo­li­thi­kum
– Werk­zeuge
– Fund­stel­len
– Lebens­weise
– Ver­schie­de­nes
Über­gang Jung-/Spätpaläolithikum

Spät­pa­läo­li­thi­kum

Über­gang Spätpaläolithikum/Mesolithikum
Meso­li­thi­kum
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– Fund­stel­len
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Über­gang Mesolithikum/Neolithikum
Neo­li­thi­kum
– Werk­zeuge
– Fund­stel­len
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Allgemein/Themen

Allgemein/Themen

Scinexx: Frühmensch erfand „Feinschliff“ 50.000 Jahre früher – 75.000 Jahre alte Werkzeugfunde in Südafrika belegen frühe Kenntnis des „Pressure flaking“, Artikel University of Colorado at Boulder, 02.11.2010

Schon vor 75.000 Jahren beherrschte Homo sapiens die Techniken des Temperns und der Drucktechnik. Höhlenfunde aus Südafrika belegen das.

Scienceticker: Steinzeit – Gefäße aus Schädeln, Artikel 17.02.2011

In England wurden in der Gough-Höhle bei Cheddar zu Schalen umgearbeitete Schädeldächer gefunden, ihr Alter wird mit 15.000 Jahren angegeben.

Epochenübergreifend

Reinhard Köhne: Kieselschiefer und Kupfererze als vorgeschichtliche Werkstoffbasen im Sauerland, in Westfalen Regional/Geografische Kommission für Westfalen, S. 146f, PDF

Kurzer Artikel über die Beziehungen von Rohmaterialquellen zu Siedlungsplätzen von der Altsteinzeit bis zur Bronzezeit.

Academic dictionaries and encyclopedias: Overkill-Hypothese

Theorien zum Aussterben eiszeitlicher Großsäuger.

Julia M. Fahlke: Der Austausch der terrestrischen Säugetierfauna an der Pleistozän/Holozän-Grenze in Mitteleuropa, Dissertation, 2009, PDF

Untersuchungen zum Gesamtfaunenwandel am Ende der letzten Eiszeit, Pleistozän-Holozän-Grenze, in Mitteleuropa.

Uni Kiel/CS: Wildpferde überlebten Temperaturanstieg nach der Eiszeit, Artikel 21.10.2011

Obwohl das Pferd als Steppentier offene Landschaften bewohnt, konnten sich Populationen trotz Wiederbewaldung im nördlichen Teil Mitteleuropas halten.

Werkzeuge

– Allgemein

Lutz Fiedler:  Das Schneiden mit Steinwerkzeugen, PDF

Kurztext zu Schnittarten und Schneidwerkzeugen der Steinzeit. Allgemeine Überlegungen zur Schnitttechnik, nicht an Epochen gebunden.

Foni Le Brun-Ricalens: Les Pièces esquillées: État des Connaissances après un Siènce de Reconnaissance, in Paleo, 18/2006, S. 95ff,PDF

„Dieser Beitrag beschäftigte sich mit dem Forschungsstand der Ausgesplitterten Stücke. Es wird einerseits der Versuch unternommen, den Wissensstand der letzten Jahrzehnte betreffend Technologie, Spurenanalyse und Ethnologie zu beleuchten und andererseits die aus der experimentellen Erprobung hervorgegangenen Resultate aufzuzeigen. Nach Darstellung der Forschungsgeschichte mit den verschiedenen in der Vergangenheit gebräuchlichen Bezeichnungen, wird eine Definition der Ausgesplitterten Stücke vorgeschlagen. Anschließend werden verschiedene Interpretationsmöglichkeiten betreffend der Erzeugung und Nutzung der Ausgesplitterten Stücke aufgeführt und diskutiert: Gerät, Kern oder Abfall?“

– Beile, Äxte, Dechseln

Kai Riedel , Dissertation, 2003, Materialorientierte und funktionelle Untersuchungen von Hirschgeweihgeräten aus dem Leinetal bei Koldingen / Gleidingen, Lkr. Hannover, PDF

Diese Arbeit beschäftigt sich mit Herstellung und Durchbohrung von Rosenäxten und T-Äxten meist mesolithischer Zeitstellung. Beschreibung von  Bearbeitungsspuren, Reparaturen und Wiederverwendung.

Rengert Elburg/Eric Biermann: Dechsel, Axt, Beil & Co. – Werkzeug, Waffe, Kultgegenstand ?“ – Ein Kurzbericht zur Tagung der AG Werkzeuge & Waffen vom 02. – 05.09.2010 im Archäologischen Zentrum Hitzacker, Sonderdruck aus Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas 63, Varia Neolithica VII, PDF

Rengert Elburg: Eine Dechselklinge mit Schäftungsresten aus dem bandkeramischen Brunnen von Altscherbitz, in Arbeits- und Forschungsberichte zur sächsischen Bodendenkmalpflege, Band 50/2008, PDF

Rengert Elburg/Wulf Hein: Steinbeil im Einsatz – Bäumefällen wie vor 7000 Jahren, in Archäo 8/2011, S. 20ff, PDF

Leen Dierckx: Geweibijlen en andere bot- en geweiwerktuigen uit het Scheldedal. Dissertation 2009, PDF

Scinexx: „Versandhandel“ in der Steinzeit – Mineralogen identifizieren Herkunft steinzeitlicher Werkzeuge

Herkunft des Amphibolits aus dem Riesengebirge

C. C. Bakels: On the adzes of the Northwestern Linearbandkeramik, PDF

Zur Nutzung, Nachschärfung und Bedeutung der Dechselklingen. Bakels stellt Typen heraus und erstellt eine Chronologie.

C. Diedrich: Kieselgeoden als wichtiger Rohstoff für die Beilproduktion im Neolithikum von Nordwestdeutschland – Erste Nachweise von Produktionsplätzen der Trichterbecherkultur, Jungsteinsite, 23. 12. 2004, PDF

„Erstmals wurde der Rohstoff bereits vor ca. 6.900 vor heute von der Rössener-Kultur entdeckt und zunächst nur selten zu flachen Schuhleistenkeilen verarbeitet. Dann erfolgte eine regelrechte Beilmanufaktur zur Zeit der Trichterbecherkultur mit der Produktion von Kieselgeoden-Rechteckbeilen, die in einem Radius von über 150 km verhandelt wurden.“

Jagd

Klaus Friedrich Maylein: Dissertation 2006, Die Jagd: Funktion und Raum – Ursachen, Prozesse und Wirkungen funktionalen Wandels der Jagd, PDF

Der Autor spannt den Bogen von der Jagd in prähistorischen Zeiten bis zur Gegenwart. Hier interessieren besonders die Ausführungen zur Jagd in der Steinzeit.

Geologie

Josef Klostermann/Jürgen Thissen: Die stratigraphische Stellung des Lössprofils von Mönchengladbach-Rheindahlen (Niederrhein), in Eiszeitalter und Gegenwart, 45/1995, S. 42ff, PDF

Modell zur Datierung der Fundschichten der Ziegeleigrube Dreesen durch geologische und archäologische Aspekte.

Nach wie vor existieren zwei unterschiedliche Datierungsmodelle.

Holger Kels: Dissertation, 2007, Bau und Bilanzierung der Lössdecke am westlichen Niederrhein

Untersuchungen zur Geologie der Niederrheinischen Bucht, Aufbau der Lössdecke, Bohrdaten.

Bootsbau

Peter Kaute/Giannina Schindler/Harald Lübke: Der endmeso-lithisch/ frühneolithische Fundplatz Stralsund-Mischwasserspeicher – Zeugnisse früher Bootsbautechnologie an der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns, in Bodendenkmalpflege in Mecklenburg-Vorpommern, Jahrbuch 2004—52, S. 221–241, PDF

Birkenpech

Meldung: Forscher entdecken Steinzeit-Klebstoff

Mittelpaläolithischer Fundplatz bei Jülich erbrachte an 83 Artefakten Reste von Birkenpech. das Alter der Fundstelle beträgt nach Jürgen Thissen 120.000 Jahre.

Friedrich Palmer: Die Entstehung von Birkenpech in einer Feuerstelle unter paläolithischen Bedingungen, in Mitteilungen der Gesellschaft für Urgeschichte, 16/2007, S. 75ff, PDF

Palmer führt verschiedene Versuche durch, um in einer Feuerstelle Birkenpech zu gewinnen. Die Experimente werden gefäßlos durchgeführt, um paläolithische Bedingungen zu simulieren.

Jürgen Junkmanns: Wiedergefunden: Pfeilbogenfragmente, Schlagfeuerzeug und Birkenpechlötstein im Museum für Urgeschichte(n) Zug, in Archäologie der Schweiz, 22/1999, S. 162ff, PDF

U.a. zu prähistorischen Feuerzeugen und Flachkieseln mit Pechresten, die als „Lötsteine“ gedeutet werden.

Laktasepersistenz

Scinexx: Südosteuropäer waren erste Milchtrinker – Ursprung der Milch-Verträglichkeit bei Erwachsenen liegt zwischen dem Balkan und Mitteleuropa, Artikel idw – Universität Mainz, 31.08.2009

„Die Fähigkeit, Milch auch im Erwachsenenalter zu verdauen, ist vor etwa 7.500 Jahren in einer Region zwischen dem zentralen Balkan und Mitteleuropa unter Bauern entstanden.“

Scinexx: Erste Europäer konnten keine Milch verdauen – Studie liefert neue Erkenntnisse über die Evolution des Menschen, Artikel idw – Universität Mainz, 27.02.2007

Genuntersuchungen belegen, dass zu Beginn des Neolithikums in Europa die Fähigkeit, Milch zu verdauen nicht gegeben war. Sie entwickelte sich erst während der letzten 8.000 Jahre.

Jakob Kneser: Wie die Europäer zu Milchtrinkern wurden – Die Geschichte eines genetischen Unfalls, Quarks & Co

Über die Fähigkeit, Milch zu verdauen. Genuntersuchungen an neolithischen Individuen, Verbreitung der Laktosetoleranz.

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