Gastautoren | Steinzeit & Co

Gastautoren

Die hier verlinkten Arbeiten und Artikel stammen von den jeweils angegebenen Autoren. An dieser Stelle möchte ich mich herzlichst für diese Adelung meiner Homepage bedanken!

Martin Heinen 2010: Neue Erkenntnisse zum Mesolithikum in Nordrhein-Westfalen. In: Otten, Th., Hellenkemper, H., Kunow, J. & Rind, M.J. (Hrsg.) Fundgeschichten – Archäologie in Nordrhein-Westfalen. Schriften zur Bodendenkmalpflege in Nordrhein-Westfalen, Bd. 9, S. 55-58

Martin Heinen beschreibt die Chronologie des auch im Rheinland vertretenen Rhein-Maas-Schelde-Mesolithikums anhand der Veränderungen im Mikrolithenspektrum, mit Verbreitungskarte und Abbildungen.

Christoph Möllmann: Das Kirchborchener Erdwerk aus der Michelsberger Kultur

Eine Schilderung der Besiedlungsgeschichte, Beschreibung des Erdwerks und Vorstellung einiger Funde.

Thomas van Lohuizen: Prunkbeilklingen im Rheinland – Zur Dis­tri­bu­tion und Ver­brei­tung neo­li­thi­scher Prunk­beilklin­gen aus alpi­nen Mine­ral­ge­stein­va­rie­tä­ten in das Rheinland

Sepp Albrecht hat den Hausbau im Neolithikum analysiert und dabei grundlegende Überlegungen zur Maßfindung im neolithischen Hausbau angestellt. Dabei zeigt sich, dass die Pfos­ten­lö­cher in einem regel­mä­ßi­gen Rhyth­mus ange­legt sind. Ein durch den Erbauer eines Hau­ses frei fest­ge­leg­tes Grund­maß ergibt durch Ver­viel­fäl­ti­gung alle Abstände der Pfos­ten zuein­an­der. Der Autor legt zunächst dar, dass alle für den Haus­bau not­wen­di­gen Län­gen­maße auf ein Viel­fa­ches die­ses Grund­ma­ßes zurück­ge­hen. In einem zwei­ten Schritt wird das kon­struk­tive Grund­maß auf die Kon­struk­ti­ons­hö­hen ange­wen­det. Hier zeigt sich, dass sich durch ein­fa­ches Anwen­den des­sel­ben Maßes alle Höhen ohne kom­pli­zierte Berech­nun­gen ermit­teln las­sen. Plau­si­bel wird dar­ge­legt, wie zu dama­li­gen Zei­ten ein Haus kon­stru­iert wurde.

Tho­mas van Lohuizen: Ein außergewöhnliches neolithisches Siedlungsareal im Niederrheinischen Tiefland

Systematische Feldbegehungen führten im Jahr 2003 auf die Spur eines unbekannten neolithischen Siedlungsareals. Ab der Zeit des mittleren Neolithikums hatten die hier gelegenen Siedlungen Anteil am Austausch weiträumig nachgefragter Rohmaterialien. Hervorzuheben ist insbesondere das hohe Aufkommen unterschiedlicher Feuersteinvarietäten westlicher Herkunft. Im Fundmaterial finden sich zudem weitreichende Kontakte entlang des Flusslaufs dokumentiert. Die auf dem rechten Flussufer gelegene Siedlungen waren über 2.400 Jahre hinweg in grundlegende Entwicklungen der neolithischen Ökumene innerhalb des nord-westlichen Mitteleuropa einbezogen.

 Jürgen Wiedwald: Breitschneidige Beilplanke

Beschreibung einer Beilplanke der ausgehenden dänischen Dolchzeit, nordisches Endneolithikum. Diese Planke imitiert mit ihrer ausgeschweiften Schneide die schon vereinzelt aufkommenden, prestigeträchtigen  Bronzebeile.