Vollständige Beilklinge

schräg

Epoche

Jungsteinzeit – Neolithikum

Ansichten

Beilklinge

Maße, Gewicht, Material

Länge 146 mm, Breite 54 mm, Dicke 27 mm, Gewicht 279,1 Gramm, Hellgrau-Belgischer Feuerstein

Beschreibung

Diese vollständige und kaum rezent beschädigte Beilklinge hat noch eine beachtliche Länge. Der fast vollständig überschliffene Beilkörper zeigt im Bereich der Schneide beidseitig leichte Facetten. Diese entstanden durch Nachschärfungen der Schneide. Es handelt sich somit um eine benutzte, nicht abgearbeitete Beilklinge. Die Schneide ist noch scharf und weist keine großen Beschädigungen auf.

Schneide

Facettierter Schliff an der Schneide, vergrößert

Stark beschädigte, abgearbeitete oder gebrochene Beilklingen wurden häufig weiter verwendet. Bei ausreichender Größe wurde das Teilstück mit der Schneide erneut zugerichtet und geschäftet, andere Beilbruchstücke wurden als Kern oder Klopfstein genutzt.

Vergleich mit sekundär geschäfteter Klinge

Vergleich mit sekundär geschäfteter Klinge

Der gute Zustand der Beilklinge macht eine bewusste Aufgabe unwahrscheinlich und deutet auf einen Verlust oder eine Deponierung hin. Es kann sich um eine Grabbeigabe handeln.

Fundgebiet

Bachniederung bei Immerath, Erkelenz

Beifunde

Einige große Abschläge, keine Werkzeuge oder Keramik.

Links

Wei­tere Fund­be­schrei­bun­gen von Beilklingen

Arti­kel­samm­lung zu Beile, Äxte & Co