Schleifsteinfragment

Epoche

Jungsteinzeit – Spätneolithikum

Foto

Schleifsteinfragment

Schleifsteinfragment, Spätneolithikum

Maße, Gewicht, Material

Länge 87 mm, Breite 42 mm, Dicke 19 mm, Gewicht 82,5 Gramm, Quarzit

Beschrei­bung

Dieses Schleifsteinfragment ist durch intensiven Gebrauch bei direktem Lichteinfall hochglänzend. Die Schleiffläche ist extrem glatt, dennoch lässt sich die Schleifrichtung gut erkennen. Der relativ dünne Stein ist nur einseitig genutzt worden.

Hochglänzende Schleiffläche

Hochglänzende Schleiffläche

Häufiges Schleifen hat zu einer gleichmäßigen Abnutzung geführt, die Schleiffläche ist gut 3 mm eingetieft. Der Stein wurde bis über den Rand hinaus genutzt, dadurch ist keine Mulde, sondern eine konkave Fläche entstanden.

Bruchfläche mit Schleifflächenprofil

Bruchfläche mit Schleifflächenprofil

Fund­ge­biet

Der Fund stammt von einer Lössfläche aus dem süd­li­chen Stadt­be­reich von Erkelenz, Kreis Heins­berg.

Bei­funde

Von der Stelle stammt ein wei­te­rer Schleif­stein, eine spät­neo­li­thi­sche Pfeil­spitze, meh­rere als Klop­fer genutzte Beilbruch­stü­cke aus Lous­berg und Val­ken­burg Feu­er­stein, Mahl­stein­frag­mente, eine Schwe­fel­kies­knolle mit Schlag­kerbe, wei­tere Geräte, Kera­mik und Grundformen.