Klopfstein aus Beilrest, Felsgestein

Epo­che

Jung­stein­zeit– Neo­li­thi­kum

Foto

Beilklopfer

Maße, Gewicht, Material

Länge 83 mm, Breite 74 mm, Dicke 47 mm, Gewicht 408 Gramm, Felsgestein

Beschrei­bung

Es handelt sich um ein Beilbruchstück, das nach dem Bruch als Klopfstein weiter benutzt wurde. Der ehemalige Schneidensaum ist durch eine gut 2 cm breite feine Zerrüttungszone überprägt. Auch im Bereich der Bruchfläche sind Klopfspuren vorhanden. Die Breitseiten zeigen Schliff, teilweise sind noch leichte Pickspuren zu erkennen. Die Schmalseiten weisen keinen Schliff auf. Die seitlichen Pickspuren sind größtenteils durch Klopfspuren überprägt.

Klopfspuren Schneidensaum

Klopfspuren Schneidensaum

Überschliffene Pickspuren

Überschliffene Pickspuren

Fund­ge­biet

Lössebene im südlichen Stadtgebiet von Erkelenz, Kreis Heinsberg.

Bei­funde

Das ganze Fundgebiet liefert ausschließlich neolithische Artefakte unterschiedlicher Zeitstellungen. Datierbare Beifunde fehlen, der Klopfstein aus einem Beilrest und zahlreiche Beifunde weisen den Platz als Siedlungsstelle aus.

Links

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Arti­kel­samm­lung zu Beile, Äxte & Co