Dünnblattige Dicknackenbeilklinge

Epoche

Jungsteinzeit – Neolithikum – jüngere Trichterbecher Kultur

Ansichten

Dicknackige Beilklinge

Finder Klaus Kasubke

Maße, Gewicht, Material

Länge 115 mm, Breite Schneide/Nacken 43/24 mm, Dicke 15 mm, Gewicht 110 Gramm, nordischer Feuerstein

Beschreibung

Es handelt sich bei dem Fund um die unbeschädigte Klinge eines dünnblattigen Dicknackenbeils. Dünnblattige Dicknackenbeilklingen sind definitionsgemäß höchstens 20 cm lang und maximal 2,7 cm dick, der Nacken entspricht dem der dickblattigen Beilklingen.1 Die Breitseiten sind vollständig überschliffen, die Schmalseiten weisen keinen Schliff auf. Das unterscheidet sie von den dünnblattigen Beilklingen der Einzelgrabkultur und Bronzezeit, bei denen die Schmalseiten geschliffen wurden.

Fund­ge­biet

Kleine Düne am Ufer eines verlandeten Sees, südwestliches Dänemark.

Bei­funde

Mesolithische und neolithische Funde; Siedlungsstellen.

Zur Chronologie → Beilklin­gen des nor­di­schen Neolithikums

  1. Peter Vang Petersen, Flint fra Danmarks oldtid, Kopenhagen, 1999, S. 116