Flora und Fauna

Winterlandschaft

Winterlandschaft

 

Abhängig von den Temperaturen und Niederschlägen änderte sich die Pflanzenwelt stetig. Das Spektrum reichte von mediterranen Wäldern bis hin zu Flechten und Moosen.

In Warmzeiten bedeckten dichte Laubwälder die Landschaft. Sanken die Temperaturen, so verschob sich das Bild zugunsten der Nadelwälder. Mit zunehmend schlechteren Lebensbedingungen konnten auch die sich nicht mehr halten, die Buschsteppe und etwas später die Grassteppe setzten sich durch. Konnte sich auch diese Vegetation aufgrund des Klimas nicht mehr halten, bedeckten Flechten und Moose die Landschaft. Mit steigenden Temperaturen kehrte sich der Prozess um.

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    Mammut
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    Moschusochse
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    Saiga Antilope
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    Wollnashorn
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    Riesenhirsch
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    Steppenbison
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    Rentier
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    Höhlenbär
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    Höhlenlöwe
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    Auerochse
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    Wasserbüffel
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    Waldelefant
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

In den Warmzeiten, teilweise auch in den längeren Interstadialen, herrschte eine typisch warmzeitliche Tierwelt vor. Zumindest in den Warmzeiten übertrafen die Durchschnittstemperaturen  die heutigen. Es herrschten mediterrane Verhältnisse.

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Übergang Eem/Weichseleiszeit, Karte verändert nach gingkomaps.com

 

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Eemzeit, Karte verändert nach gingkomaps.com

 

Waldelefant und Waldnashorn, Flusspferd, Wasserbüffel und Auerochse sind typische Vertreter der Warmzeiten. Aber auch Reh, Damhirsch und Wildschwein zählen dazu. Fielen die Temperaturen, wanderten sie als erste ab.

Die Fauna wurde ergänzt durch weniger klimaabhängige Tiere,  die auch eine kontinentales Klima  tolerieren konnten. Dazu zählen Wolf, Rothirsch und Wildpferd.

Sanken die Temperaturen noch weiter, so traten verstärkt Höhlenlöwe, Höhlenhyäne, Höhlenbär und Riesenhirsch auf.

Mit weiter fallenden Durchschnittstemperaturen breiteten sich Rentier und Steppenbison aus, wärmeliebende Tiere wanderten zu großen Teilen in wärmere Gebiete ab. Etwa in einen solchen Zeitabschnitt fallen die Trittsiegel von Bottrop (Foto).

Die kälteresistentesten Tiere waren Moschusochse, Wollnashorn, Saiga-Antilope und das Mammut. Sie konnten der Kälte am längsten trotzen. Zu Zeiten der Hochglaziale wichen jedoch auch diese Tiere in wärmere Bereiche aus.

Hier noch ein Link: Bosinski zu den Tier­dar­stel­lun­gen von Gönnersdorf