Ausrüstung

AusrüstungBei der Feldbegehung ist das richtige Schuhwerk das A und O. Gummistiefel geben auf unebenen Böden dem Fuß keinen festen Halt, die Folge sind meist Blasen. Robuste Schnürstiefel eignen sich besser, sie verschleißen nicht so schnell und die Füße riechen besser. Halbschuhe sind ungeeignet, da ständig Dreck und kleine Steine eindringen.

Eine Kappe oder ein Hut verhindert Sichtbeeinträchtigung bei schräg stehender Sonne. Eine Umhängetasche mit mehreren Fächern erleichtert den Transport von Ausrüstung und Funden. Als sehr praktisch hat sich eine alte Zahnbürste erwiesen. Mit ihr können die Funde grob gereinigt werden, so wird die Beurteilung Artefakt-Geofakt erleichtert. Ein alter Lappen ist bei feuchtem Wetter zum Abputzen der Funde und Hände hilfreich.

Für die zeitgemäße Einmessung der Funde empfiehlt sich ein GPS-Gerät. Die Geräte der verschiedenen Hersteller unterscheiden sich nicht in Hinblick auf Genauigkeit. Für die Einmessung eignet sich nahezu jedes günstige Basisgerät ohne Schnickschnack.

Für die digitale Dokumentation der Funde muss das Gerät mit dem PC verbunden werden können. Nur wenige GPS-Geräte besitzen nur einen seriellen Anschluss, der ein sündhaft teures Spezialkabel erfordert. Meist ist ein zusätzlicher USB-Anschluss vorhanden, i.d.R. ist das USB-Kabel im Lieferumfang enthalten.

Als Fundtüten sind Druckverschlussbeutel hervorragend geeignet. Die Funde können einzeln eingetütet werden, mit einem wasserfesten Stift können die Beutel beschriftet werden. Bei der Einzelfundeinmessung reicht die Angabe der Wegpunktnummer auf dem Beutel bis zur Beschriftung des Fundstücks aus.

Ein älterer Sammler hat sich eine Spezialbrille fertigen lassen, um Funde leichter zu erblicken. Es handelt sich um eine Brille, deren Gläser so geschliffen wurden, dass er eine auf dem Boden liegende Zeitung gut lesen kann. Eine solche Brille eignet sich für jedermann, billige Lesehilfen werden immer wieder von diversen Discountern angeboten.